Unser erster Auftritt: Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür am 2. Juli 2017 im Naturkundemuseum Stuttgart startete unser Projekt „Museum macht Evolution“ mit unserem ersten Auftritt in der Öffentlichkeit. In der Säulenhalle im Schloss Rosenstein informierte ein Aufsteller über die Neugestaltung und rief die Besucher zur Teilnahme an unserer Online-Umfrage an der daneben aufgebauten „Laptop-Bar“ auf. Auch zwei noch leere Säulen warteten auf die Besucher. Auf eine Säule sollten Anregungen und Wünsche, die die Besucher ganz analog auf Post-its notieren konnten, und auf der anderen Säule waren die Lieblingsobjekte der Besucher gefragt – in gemalter oder geschriebener Form.

Der Tag begann verhalten: Die ersten Besucher hatten weder zu dem einen noch dem anderen Angebot Lust. Nach dem Ausstellungsrundgang hielten sie lieber ein kleines Schwätzchen mit uns. Doch gerade in diese Gespräche flossen ihre Erfahrungen und Vorstellungen über Museumsbesuche und über das Schloss Rosenstein ein. Am Ende der Unterhaltungen überlegten wir zusammen, was wir auf die Post-its als Wünsche und Anregungen schreiben könnten – so entgingen uns auch diese wertvollen und vielfältigen Meinungen nicht!

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Viele Familien mit Kindern besuchten das Museum an diesem Tag. Selbst Kinder von nur 3 Jahren schauten durch die Stereolupen an der „Forscherstation“ und erkundeten das Museum durch die Rallye der Tiere mit merkwürdigem Namen. Spannend fanden viele auch das nur an diesem Tag dem Publikum offen stehende Präparatorium und die Vogelsammlung samt Feder-Mikroskopier-Möglichkeit – „bitte öfter die Sammlung und die Präparationswerkstatt öffnen“ stand entsprechend auch mehrfach auf unserer Wunsch-Säule, ebenso „Mitmachmöglichkeiten – wie bei der Sonderausstellung Naturdetektive“ und „interaktive Stationen“. Obwohl viele Familien nach dem intensiven Museumsbesuch müde waren, wurden die Säulen fleißig vor allem von diesem Stammpublikum beschrieben.

Mit der rund 10-minütigen Online-Umfrage erreichten wir am Tag der offenen Tür weniger Familien, sondern ein für uns eher untypisches Publikum, das wir aber gerne mit der neugestalteten Dauerausstellung auch gewinnen möchten: Paare, die ohne Kinder unterwegs sind, und Einzelbesucher – junge und junggebliebene. Schon ein erster Blick in die Auswertung dieser Umfrage zeigt, dass sie anders ausfallen wird als unsere eigene, museumsinterne Befragung – eine große Bestätigung für uns, wie wichtig es ist, Sie – die Besucher – in unsere Planungen zur Neugestaltung mit einzubeziehen!

Mein Lieblingsobjekt

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